Die Chronik Rauensteins
- 1349 Erbauung der Burg Rauenstein
- 1455 erst urkundliche Erwähnung des Ortes
- 1583 Dorf besteht aus 25 Einwohnern
- 1621 Erwähnung eines Gasthauses
- 1635 restlose Zerstörung der Burg
- 1649 Ort ist abgebrannt
- 1659 erneuter Brand im Ort
- 1677 der lahme Viehhirt Johann Heublein wird Schulhalter
- 1689 Erbauung eines neuen Schlosses
- Ende17.Jhd. Gründung der Volksschule
- 1783 Gründung der Porzellanfabrik
- 1785 sehr strenger Winter, die Ernte wird in diesem Jahr durch häufig Regen vernichtet
- 1802 Aufblühen der Porzellanmanufaktur (121Beschäftigte)
- 1813 65 Wohnhäuser
- 1816/17 nasser und kalter Winter
- um 1860 „Schützenhof“ erbaut
- nach 1872 Kantine der Porzellanfabrik eröffnet, später “Zum Prinzen Louis“
- 1875 im Ort werden einige Geschäfte ansässig
- 1880 Eröffnung einer neuen Gaststätte , dem späteren Gasthof „Zur Burgruine“
- 1883 Einweihung der neuen Schule in der Bahnhofstraße
- 1892 Bau der Hochdruckwasserleitung aus dem Rußgrund Heinzensaal wird eingeweiht
- 1896 neue Ortsteile entstehen, die Kanalisation wird aufgebaut
- 1898 Erweiterung der neuen Schule in der Bahnhofstraße
- 1900 Mädchenfortbilungsschule, Theodor Zeitfelder erbaute „Hotel Erbprinz“, später an Heckel verkauft
- 1901 Errichtung eines Rektorats ,Rektor wird Johann Hofmann
- 1903 Errichtung einer Fachschule für Modellieren und zeichnen, ab 1. Juli eigenes „Postamt 3.Klasse“
- 1904/05 neues Pfarrhaus wird erbaut
- 1905 Gründung einer Kochschule, Bau einer Gasanstalt (Azetylengas)
- 1906 industrieller Aufschwung der Porzellanindustrie
- 1907 Bau der Privathochdruckwasserleitung der Porzellanfabrik aus dem Poppengrund
- 1908/09 Erbauung der Bahnhofs-Empfangs-Gebäude und des Bahnmeisterdienst-Gebäudes
- 1909 Einweihung der Bahnstrecke über Rauenstein, Öffnung der Bahnhofsgaststätte
- 1909 Neubau von Trottoiranlagen und der Gasbeleuchtung
- 1910 Bau der Puppenfabrik Michaelis (Bahnhofstraße)
- 1917 große Trockenheit – Lebensmittelvorräte werden rationiert
- 1920 Eröffnung des Kinos im Saal des Gasthauses Weigelt
- 1923 Gewerbliche Berufsschule gegründet
- 1928 starker Winter und Stürme richten großen Schaden im Ort und in den Wäldern an
- 1929 Eröffnung Cafe Manzer 1930 Ende der Porzellanindustrie
- 1934 Übernahme der ehemaligen Puppenfabrik durch Richard Schneider
- 1938 umfangreicher Straßenbau im Ort
- 1941 starker Winter mit Temperaturen bis -21°C
- 1946 Ende Februar starkes Hochwasser arge Hungersnot
- 1948 Einweihung des neuen Sportplatzes im Grund, Enteignung der Firma Richard Schneider - Betrieb wird Volkseigentum
- 1949 erster Kinderfeiertag auf der Kuppenebene
- 1950 Grundschule wird in Zentralschule umgewandelt, Schüler aus Grümpen und Theuern werden eingegliedert
- 1953 Bau des Kulturhauses, Gründung der LPG
- 1958 Zusammenschluss der kleinen Spielwarenbetriebe zur PGH (400 Mitglieder), Bau eines neuen Produktionsgebäudes
- 1961 Eingliederung in die Sperrzone; Bau von 4 AWG- Wohnblocks
- 1965 Bau eines neuen Produktionsgebäudes des Industriewerks
- 1968 Übergabe des 12 Wohnblocks des TIW
- 1971 Vernichtung zahlreicher Bäume im Ort und besonders um Burg und Kirche durch heftigen Sturm
- 1972 Herauslösung des Ortes aus der Sperrzone; Umwandlung PGH „Spielzeug“ in VEB „Spielzeug“
- 1973 Baubeginn im Wohngebiet „Am Straßenberg“
- 1980 Sport- und Freizeitzentrum mit Schwimmbad und Errichtung von 16 Bungalows, Bau der neuen Kinderkrippe
- 1981 Erweiterung der Polytechnik durch eine 13teilige Raumzelleneinheit am TIW
- 1982 Übergabe der Turnhalle
- 1983 Baubeginn von Einfamilienhäusern am „Hohen Weg“; Einweihung der neuen Schule
- 1984 Bau der ATP-Halle des TIW
- 1985 Hagelsturm mit großen Schäden
- 1987 Fertigstellung der neuen Sanitätsstelle
- 1990 aus dem VEB TIRA-Maschinenbau wird TIRA-Maschinenbau GmbH und Thüringer Industriewerk Verwaltungsgesellschaft GmbH mit Liquidation, Gründung des Unternehmens „Raby“ GmbH- aus dem VEB Spielzeug
- 1993 Übernahme des Unternehmens „Raby“ GmbH durch die Firma „Schildkröt-Puppen“, Verlagerung des Unternehmenssitzes von „Schildkröt-Puppen“ nach Rauenstein
- 1991 Erschließung des Gewerbegebietes im Grund und Ansiedlung von Unternehmen:
- Raumag Janich
- RAWI Metall
- FCT Technologie GmbH
- KDM
- 1991 Erschließung des Neubaugebietes in den Fluräckern
- Umgestaltung des Marktplatzes und der Schloßstrasse
- Bau der Durchfahrtsstrasse zum Gewerbegebiet
- neue Kanalisation und Wasserleitung
- Gasleitungsbau
- Ausbau des Telefonnetzes
- Erneuerung der Strassen
- 1994 Gründung der Einheitsgemeinde Effelder-Rauenstein mit den Orten:
- Döhlau,
- Effelder,
- Grümpen,
- Meschenbach,
- Rabenäußig,
- Rauenstein,
- Rückerswind und
- Seltendorf
Quelle: 650 Jahre Rauenstein





