Wissenswertes über Rauenstein
Rauenstein liegt idyllisch in einem lauschigen Waldtal, welches von über 800 Meter hohen, dicht bewaldeten Bergen umgeben ist.
Die Burgruine "Rauenstein" gilt von jeher als Wahrzeichen des Ortes. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg weitesgehend zerstört, so dass nur noch wenige Mauerreste übrigblieben.

Vollständig erhalten ist jedoch die Marien-Georgs- Kirche, die dem Herren von Schaumberg als Burg- und Begräbniskirche diente.
Erstmals erwähnt wurde der Ort im Jahre 1349. Holzfäller und leibeigene Bauern siedelten sich an, konnten jedoch auf Grund des kargen Berglandes nur wenig Ernte einbringen. Sie verdienten sich ein Zubrot durch die Herstellung von hölzernen Küchengeräten und Puppen.
Als sich im Jahr 1784 die Porzellanindustrie ansiedelte, bekam der Ort einen Aufschwung und das "Rauensteiner Porzellan" erlangte Weltruhm. 1930 wurde die Firma "Friedrich Christian Greiner und Söhne" duch den Kahla-Konzern geschluckt.
Viele Produkte der Rauensteiner Porzellanherstellung kann man noch im eigens dafür hergerichteten Porzellankabinett im Rauensteiner Schloss besichtigen.
In den 60er Jahren war Rauenstein ein bekannter Luftkurort und der Tourismus boomte. Leider sollte dies nicht von Dauer sein, da auch Rauenstein der Politik der damaligen Machthaber zum Opfer fiel und zur 5 km Sperrzone, wie so viele grenznahe Orte, erklärt wurde. Erst mit dem Mauerfall war der Ort wieder für alle und zu jeder Zeit zugänglich.





